Liebe Community
Ich habe kürzlich gelesen, dass das Bundesamt für Cybersicherheit (BACS) einen massiven Anstieg von Cyberangriffen auf die Schweiz verzeichnet hat. Seit April 2025 müssen Betreiber kritischer Infrastrukturen Cyberangriffe melden - und die erste Bilanz ist erschreckend: 222 Pflichtmeldungen in nur neun Monaten, also fast eine pro Tag. Dazu kommen über 64000 freiwillige Meldungen von Firmen und Privatpersonen. Die Zahl der mit Schadsoftware infizierten Geräte hat sich mit über 2.3 Millionen Fällen gegenüber dem Vorjahr mehr als verdoppelt!
Das betrifft nicht nur Firmen und Behörden, sondern zunehmend auch Privatpersonen. Kriminelle setzen laut dem BACS immer öfter künstliche Intelligenz ein, um Phishing-Mails und betrügerische Telefonanrufe täuschend echt zu gestalten. Und der Bund hat sogar ein verdecktes Angreifernetzwerk mit über 2000 gekaperten Computern aufgedeckt.
In diesem Zusammenhang stellt sich mir die Frage: Brauchen wir als Privatpersonen mittlerweile eine Cyberversicherung? Einige Versicherungen bieten solche Produkte bereits an, aber ich bin unsicher, ob das sinnvoll ist oder eher ein Angstprodukt.
Was denkt ihr?
- Hat jemand eine Cyberversicherung abgeschlossen?
- Was decken diese Versicherungen genau ab?
- Ist man über die bestehende Hausrat- oder Rechtsschutzversicherung schon teilweise abgedeckt?
- Was sind eure persönlichen Massnahmen, um euch vor Cyberangriffen zu schützen?