Hallo zusammen. Ich beschäftige mich gerade ernsthaft mit der dritten Säule und stehe vor der klassischen Grundsatzfrage, die hier sicher schon einige durchgekaut haben: 3a bei einer Versicherung oder lieber bei der Bank beziehungsweise über eine 3a-App?
Die Versicherung verkauft mir eine gebundene Police, bei der Sparen und Versicherungsschutz (Erwerbsunfähigkeit, Todesfall) kombiniert sind. Klingt erstmal nach einem Rundum-sorglos-Paket. Auf der anderen Seite höre ich von vielen, dass eine reine 3a-Banklösung oder eine Wertschriften-App wie VIAC, frankly oder finpension flexibler und renditestärker sei.
Mich beschäftigt vor allem die Flexibilität bei Geldknappheit. Bei der Bank zahle ich einfach mal nicht ein, wenn es eng wird, und gut ist. Bei der Versicherung gibt es ja diese Prämienpause, aber das tönt schon komplizierter und nach Strafe. Den Steuerabzug nutze ich so oder so, das ist mir klar.
Was mich noch zurückhält ist diese Bindung bis zur Pensionierung. Bei einer Police bin ich ja faktisch über Jahrzehnte gebunden. Bevor ich da etwas unterschreibe, würde ich gerne von euch echte Erfahrungen hören:
- Habt ihr eure 3a bei einer Versicherung oder bei der Bank, und warum?
- Wie flexibel seid ihr wirklich, wenn es finanziell mal eng wird?
- Wie gross ist der Renditeunterschied bei euch über die Jahre tatsächlich?
- Gibt es Situationen, in denen sich eine Versicherungslösung wirklich lohnt?